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| Sonderfarben Auf unseren Xeikon Rollendruckmaschinen drucken wir im gleichzeitigen Schön- und Widerdruck mit den bekannten Prozessfarben der Euroskala (CMYK). Sonderfarben werden entsprechend aus der Skala erzielt und können nicht direkt eingesetzt werden. Je nach Sonderfarbe ist die Abweichung vom Original-Farbton minimal oder auch groß. Zu Ihrer Beurteilung haben wir einen Musterprospekt produziert, in dem die gängigen HKS-Farben aus der Euroskala gemischt und auf unserer Maschine gedruckt wurden. Vergleichen Sie selbst und entscheiden Sie, ob der Einsatz der Originalfarbe verzichtbar ist. Häufig überwiegen die Vorteile die Nachteile der Abweichung vom festgelegten Corporate Design. Farbmodus Wir benötigen die Druckdaten immer im CMYK-Modus, nicht im RGB- oder LAB-Modus. Achten Sie bitte bei Programmen aus dem Microsoft Office darauf, dass Bilddaten im RGB-Modus generiert werden. Diese werden zwar separiert und sind damit druckbar. Grundsätzlich sollte aber der Weg eines Andrucks beschritten werden, um die erzielbare Qualität zu beurteilen und gegebenenfalls über eine andere Konvertierung zu verbessern. Ansonsten verweisen wir auf die Richtlinien zur Datenanlieferung. Unsere Farbe heißt Toner Der Grundstoff unserer Farbe ist ein mikrofeiner Toner, der mit einem Entwickler versetzt das Druckbild des Bildzylinders einfärbt, bevor dieser auf die Papierbahn abdruckt. Standardmäßig arbeiten wir mit 2.400 dpi und erzielen ein 68er Raster. Die Rasterverfahren lassen sich je nach Anwendung wechseln. Die Feinheit des Grundstoffes ermöglicht sogar den Druck in frequenzmoduliertem Raster für schwierigste Reproduktionen und Verläufe. Unsere Trocknung heißt Fixierung Wie bei den xerografischen Verfahren üblich, wird der Druck mittels Hitze fixiert. Um den bekannten Glanz eines Offsetdrucks zu erreichen, verfügen unsere Maschinen über ein sogenanntes Glance Enhancement Module (GEM), das die erkaltete Oberfläche schlagartig erhitzt und sogleich über Kühlwalzen führt. Die oft beklagte Digitaldruck-Optik mit matter Oberfläche lässt sich derart umgehen. Auflösung Was wir nicht können: aus schlechtem, geringauflösendem Dateninput hochwertigen Kunstdruck zu erzeugen. Bitte reproduzieren Sie Ihre Bilddaten entsprechend, damit die Druckmaschine ihre mögliche Qualität auch erzielen kann. Bilddaten sollten 300 dpi Auflösung aufweisen, Diagrammen etc. das doppelte. Die Auflösung versteht sich bezogen auf das Ausgabeformat. Bitte konsultieren Sie auch hierzu unsere Richtlinien zur Datenanlieferung. Ein Wort zum Thema Qualität Qualität ist eine subjektive Beurteilung, aber nicht nur. Der Offsetdruck hat im Bemühen um Standards Zielmarken gesetzt, nach denen auch wir uns richten. Eine Qualität, die nicht die Akzeptanz des offseterprobten Kunden findet, kann für uns keine sinnvolle Investition sein. Schließlich arbeiten wir seit Jahrzehnten in der Druckvorstufe an Objekten, die überwiegend im Offsetdruck vervielfältigt werden. Daher werden wir Ihnen auch nicht einreden wollen, dass Sie sich (ausnahmsweise) mit weniger zufrieden geben sollen. Eigenarten des Digitaldrucks Trotzdem gilt es die Eigenarten des Digitaldrucks zu berücksichtigen. Da kein vielstufiges Farbwerk zum Einsatz kommt, das einen Farbfilm fein verreibt, sondern die Einfärbung des Bildzylinders direkt erfolgt, kann es in der Wiedergabe von homogenen Farb- oder Grauflächen zu Störungen kommen. Das ist jedoch abhängig vom eingesetzten Bedruckstoff und kann von einem erfahrenen Drucker auch auf ein Minimum reduziert werden. Soviel ist sicher: Wir als Anwender sind die ersten, die die Hersteller zu permanenter Verbesserung der eingesetzten Rohstoffe anhalten. Mit Erfolg, wie ein Vergleich von Druckmustern über Jahre und damit verschiedene Generationen von Toner und Entwickler leicht zeigt. |